Jahreshauptversammlung 2007

Jahreshauptversammlung 2007Ein neues Auto - davon träumt die Freiwillige Feuerwehr Ammern. Und bei diesem Traum wird es wohl vorerst auch bleiben, denn im Haushalt der Gemeinde Unstruttal sind die Mittel dafür auch 2007 nicht vorgesehen. Gespräche zu diesem Thema kündigten Wehrführer Martin Winkler und Bürgermeister Rolf-Peter Rommel jetzt auf der Jahreshauptversammlung der Wehr an.

Das alte Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ammern bekam voriges Jahr auf dem Schrottplatz den Gnadenstoß. Jetzt wünschen sich die knapp über 80 Mitglieder der Wehr ein neues Auto. Das aber würde etwa 350000 Euro kosten, sagte Bürgermeister Rommel. Daran würde die Gemeinde anteilig mit bis zu 70 Prozent beteiligt, und das sei derzeit finanziell einfach nicht machbar. Aus diesem Grund seien die Ausgaben für ein neues Einsatzfahrzeug auch nicht im Gemeindehaushalt für das neue Jahr berücksichtigt. Und trotzdem zeichnet sich ein Kompromiss ab: Rommel und Wehrführer Martin Winkler wollen demnächst über die Anschaffung eines gebrauchten Autos diskutieren. "Da muss man ganz genau auf die technische Ausstattung und den Zustand des Fahrzeugs achten", betont Winkler. Im nächsten Atemzug gibt er sich aber optimistisch: "Trotz immer leichter werdender Geldsäckel haben unser Bürgermeister und die zuständige Sachbearbeiterin immer ein offenes Ohr für die Probleme der Feuerwehr gehabt."

Weniger Diskussionsbedarf bestand in der Frage nach einem neuen Jugendwart. Winfried Hunstock übergibt mit 55 Jahren das Amt an die nächste Generation. Künftig wird Klaus Klinge, der einstimmig zum neuen Jugendwart gewählt wurde, den Nachwuchs ausbilden.

27 Einsätze verbuchte die Freiwillige Feuerwehr Ammern voriges Jahr - fünf davon Brandeinsätze, sieben Verkehrsunfälle. Als Herausforderung empfand Winkler auch die Einsätze auf der Unstrut: Zweimal musste dort ein Ölteppich beseitigt werden. "Schwierig war das deshalb, weil die Unstrut so langsam floss, dass wir das Öl mit unserem Schlauchboot in die Ölsperre treiben mussten, damit es abgeschöpft werden konnte." Anita GRASSE

 

Partner der Feuerwehr