Jahreshauptversammlung 2010
Jahreshauptversammlung
Gut zu tun hatten im vorherigen Jahr die Feuerwehrleute in Ammern. Was genau, darüber wurde in der Hauptversammlung berichtet.

Auf ein arbeitsreiches Jahr blickten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auf ihrer Jahreshauptversammlung zurück. So mussten die 62 Aktiven, darunter 18 Frauen, zu 23 Einsätzen ausrücken. Das waren, so Wehrführer Martin Winkler in seinem Bericht, sechs mehr als 2008. Sieben mal galt es Ölspuren zu beseitigen, dreimal mussten auf der Unstrut mit Einsatz des Schlauchboots und eines Tauchers Ölsperren aufgestellt werden, und sechsmal wurde die Wehr zu Bränden alarmiert. Ein Wohnungsbrand zu Anfang des Jahres wurde relativ schnell „mit wirtschaftlich überschaubarem Schaden unter Kontrolle gebracht, ohne dass Löschwasser in die Wohnung eingedrungen war“, sagte Winkler. Zweimal war die Wehr zu einer Tierrettung und dreimal zum Beseitigen von Wespen -Nestern gerufen worden.

Besucht wurden auch im vorigen Jahr verschiedene Lehrgänge in Mühlhausen. Zwei Kameraden bildeten sich zudem an der Landesfeuerwehrschule in Bad Köstritz weiter. Beim Kreisausscheid belegte die Wehr den Achten von 13 teilnehmenden Mannschaften. Eingeladen waren die Ammerschen im Sommer zu einer Großübung mit der Berufsfeuerwehr in Halle, wo ein simulierter Flugzeugabsturz mit radioaktivem Material im Zusammenwirken mit anderen Teams bewältigt werden musste.  „Diese Übung verlief zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen“, lobte Winkler. Sein Dank in der Jahreshauptversammlung ging in erster Linie an die Gemeinde Unstruttal und an den Bürgermeister Jürgen Gött(SPD), der für die Belange aller Wehren immer ein offenes Ohr habe. Mit Beifall wurde sein persönliches Geschenk an die Wehr angenommen – eine neue Waschmaschine. Weiterhin wurden für ihre Unterstützung   Kreisbrandinspektor Lutz Rösener und Landrat Harald Zanker(SPD) gelobt, die sich für die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges eingesetzt hatten. Wenn alles klappt, soll das im September übergeben werden. Gut ist nach Einschätzung der Wehrführung die Arbeit der Jugendwehr mit Jugendwart Klaus Klinge. Im letzten Jahr wurden zwei Jugendliche aus dem Nachwuchs in die Einsatzabteilung  aufgenommen. Beim Kreisgeländespiel in Anrode belegten die Jugendlichen in der Altersklasse zehn bis 13 Jahre den siebten und 14 bis 16 Jahre den zweiten Platz.
„Mehr als gut“ wird die Arbeit der Frauengruppe eingeschätzt, wobei der Chef von echter Frauenpower sprach. Im Schlusswort dankte Martin Winkler allen Sponsoren und Firmen für Ihre Unterstützung. Neben dem Tag der offenen Tür im Sommer sind am 27. März des 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Hohenhameln und die Wahl des neuen Wehrführers im November Höhepunkte. Beförtdert durch den Bürgermeister wurden Marko Groß, Torsten Roscher, Stefan Lehmann und Klaus Klinge zu Löschmeistern; Ramon Kerst zum Feuerwehrmann und Kristin Vockrodt zur Oberfeuerwehrfrau. Für Zehn Jahre Dienst erhielten Patrick Vogler und Michael Hartung das bronzene Brandschutzehrenabzeichen am Bande. Die gleiche Ehrung für 40 Jahre in Gold wurde Brigitte Hartung, Reingard Keller und Dietmar Weiß übergeben.

Quelle: Klaus Dreischerf (Thüringer Allgemeine)

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