Mangel an Atemschutzgeräteträgern
Atemschutzgeräteträger
Erfurt. In Thüringen gibt es nicht genügend Feuerwehrmänner für den Einsatz mit Atemschutzgeräten. Tobias Bauer vom Thüringer Feuerwehrverband sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, die Einsatzfähigkeit vor allem der freiwilligen Wehren sei dadurch gefährdet. Es gebe bereits Einsätze, bei denen kein Kamerad dabei sei, der berechtigt ist, ein Atemschutzgerät zu tragen. Laut Dienstvorschrift müssen es aber pro Einsatz mindestens zwei Feuerwehrleute sein, die Atemschutzgeräte tragen.


Der Einsatz mit einem Atemschutzgerät ist sehr anstrengend. Von den Feuerwehrmännern wird deshalb ein besonderer Tauglichkeitstest verlangt. Neben dem Bescheid eines Arbeitsmediziners muss jährlich ein Fitnessparcours absolviert werden. Dabei müssen die Männer mit den Geräten zum Beispiel Fahrrad fahren, eine Endlos-Leiter und ein Kriech- und Tunnelsystem bewältigen.

Nach Angaben des Feuerwehrverbandes gibt es immer wieder Kameraden, die diesen Test nicht bestehen. Ein Grund dafür sei, dass der Altersdurchschnitt vor allem bei der Freiwilligen Feuerwehr stetig steigt. Zudem lasse die allgemeine Fitness nach. Ziel sei, dass zwei Drittel aller Feuerwehrleute tauglich für Atemschutzgeräte sind. In Erfurt sei es derzeit aber nur ein Drittel. Der Verband versuche, mit einem speziellen Sportprogramm dem Trend entgegen zu wirken.  (mdr)

Quelle: www.feuerwehr-thueringen.de
 

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